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Kreta > Mythologie Kretas

Mythologie Kretas

Im Laufe der Jahrhunderte entstanden in Bezug auf Kreta viele Mythen. Mit den Mythen wollte man die Denkweise der Menschen und unverständliche Phänomene und Ereignisse erklären. Im Folgenden werden die bekanntesten Mythen erzählt.

Geburt Zeus in der Diktäischen Höhle:

Nachdem Kronos und die anderen Titanen ihren Vater Uranos gestürzt hatten, übernahm Kronos die Herrschaft der Welt. Aber auch er hatte, wie sein Vater, einen sehr gewalttätigen Charakter; Als er seine Schwester Rhea zur Frau nahm, wurde prophezeit, dass eines seiner Kinder sich gegen ihn wenden und ihn entmachten würde und dann, so wie er selber es mit seinem Vater getan hatte, seinen Thron übernehmen würde. Aus Angst selbst entmachtet zu werden, fand er eine dauerhaftere Lösung als sein Vater Uranos und fraß er alle seine Neugeborenen auf.

Nachdem er sich auf diesem Wege fünf seiner Kinder entledigt hatte, war seine Frau Rhea völlig verzweifelt und wollte ihr letztes Kind vor Kronos retten. Mit Hilfe ihrer Mutter Gaia entwickelt sie einen Plan. Vor der Geburt des Zeus floh Rhea ins Dikti-Gebirge auf der fruchtbaren Insel Kreta und versteckte ihn in der Diktäischen Höhle. Anstatt Kronos Zeus zu übergeben, überreichte sie ihm einen in dicke Decken gewickelten Stein, den dieser sofort verschlang, ohne den Betrug zu bemerken.

Über ein Jahr später spuckte Kronos seine Kinder aus, von denen er dachte, dass er sich ihnen für immer entledigt hätte. Sie schlossen sich Zeus an, der inzwischen auf der Insel Kreta, weit weg von seinem kannibalischen Vater, groß und stark geworden war. Zusammen überwanden sie ihren Vater und übernahmen die Herrschaft der Welt. Zeus wurde der oberste olympische Gott, sein Bruder Poseidon regierte über die Meere und Hades wurde der Gott der Unterwelt.

Zeus und Europa:

Zeus war mit der Göttin Hera verheiratet, hatte aber viele Liebesaffären, wie z.B. mit Europa, der Tochter des phönizischen Königs Agenor. Zeus, als Stier verwandelt, entführte Europa auf Kreta, um sie zu heiraten. Es wird erzählt, dass der berühmte König Minos, der Knossos regierte, das Kind von Zeus und Europa sei.

Der Minotauros und das Labyrinth, Theseus und Ariadne:

Bevor Minos König wurde, rief er Poseidon um Beistand an, um zu versichern, dass er den Thron bekäme. Poseidon schickte ihm einen prächtigen weißen Stier unter der Voraussetzung, dass dieser wieder dem Gott Poseidon geopfert werden solle. Und wahrhaftig entstieg dem Meer ein unvergleichlich prachtvoller Stier. Nachdem der König Minos diesen Stier erblickte, fand er ihn so schön, dass er einen anderen Stier opferte. Poseidon wurde sehr zornig, als er den Betrug erkannte und ließ Pasiphae, die Gemahlin von Minos, mit Wahnsinn schlagen, so dass sie sich in den Stier verliebte. Pasiphae bat Daidalos um Hilfe bei ihrem Verlangen. Er ließ ein hölzernes Gestell bauen, das mit einem Kuhfell verkleidet war und Pasiphae erlaubte sich darin zu verstecken, so dass der Stier sie begatten konnte. Die Frucht dieser Vereinigung war der Minotauros.

Der Minotauros hatte den Körper eines Menschen und den Kopf und Schwanz eines Stiers. Es war eine ungestüme Kreatur, die nach den Ratschlägen des Orakels von Delphi in einem riesengroßen Labyrinth gehalten wurde, welches von Daidalos konstruiert wurde. Das Labyrinth befand sich unter dem Palast von Knossos. Nun ergab es sich, dass Androgeos, Sohn von König Minos, aus Neid von den Athenern getötet wurde, weil er beim Panathenaischen Wettkampf alle Preise gewann. Um den Tod seines Sohnes zu rächen brach Minos zu einem Feldzug gegen Athen auf und gewann. Er verlangte, dass die Athener alle neun Jahre sieben Jünglinge und sieben Jungfrauen nach Kreta schicken, um vom Minotauros verschlungen zu werden. Als dies zum dritten Mal geschehen sollte, erbat sich Theseus als Freiwilliger, das Ungeheuer zu bezwingen. Er versprach seinem Vater Aigeus bei seiner Rückkehr weiße Segel zu setzen. Ariadne, die Tochter von Minos verliebte sich in Theseus und half ihm, den Weg durch das Labyrinth zu finden, indem sie ihm den Ariadne faden gab, der ihm erlaubte den Rückweg zu finden. Theseus tötet den Minotauros (mit einem magischen Schwert, das Ariadne ihm gab) und führte auch die übrigen Athener aus dem Labyrinth heraus. Wie auch immer, Theseus vergaß bei seiner Rückreise weiße Segel zu setzen. Als sein Vater das sah, fing er aus Trauer an zu weinen und stürzte ins Meer, das von da an Ägäis heißt.

Daidalos und Ikaros:

Es wird erzählt, dass Daidalos den Palast von Knossos und das darunter befindliche Labyrinth gebaut habe. Er half Ariadne und Theseus aus diesem zu entkommen. König Minos wollte nicht, dass Daidalos anderswo einen Palast wie of Knossos baute und bestellte ihn zu sich, um ihn zu töten.

Daidalos  vermutete dieses und entschied sich mit seinem Sohn Ikaros von der Insel zu fliehen. Sie bauten sich Flügel (an ihren Armen befestigten sie Federn mit Wachs) und flogen von der Insel.

Daidalos erreichte Sizilien, aber sein Sohn Ikaros flog so nah an der Sonne, das seine Flügel schmolzen und er in die Ägäis stürzte und starb.

Die Drosoulites von Frangokastello:

Die Drosoulites sind angeblich die Geister von dem Anführer der aufständischen Sfakioten Chatzimichlis Dalianis und seinen Männern, die während der Revolution 1821 in der Festung von Frangokastello von den Türken getötet wurden. Es wird erzählt, dass sie jedes Jahr am 17. Mai aus dem Meer auf die Festung zu laufen.